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Der
Pressezeichner und Illustrator Walter Trier ist bis heute vor allem mit
seinen farbenfrohen Kinderbuchillustrationen bekannt geblieben. Seit vier
Generationen wird die Liebenswürdigkeit seiner Zeichnungen und die kräftige
Farbgebung geschätzt. Es spricht für die Qualität der Buchillustrationen
Walter Triers, vor allem für das geglückte Verhältnis von Text und Bild,
dass die Bücher bis heute in fast unveränderter Aufmachung erscheinen.
Diese Illustrationen sind aber nur ein kleiner Teil seines Oeuvres. Was
Walter Trier darüber hinaus malte und zeichnete, scheint nun nach
Jahrzehnten des Vergessens endlich wieder in das Bewusstsein des allgemeinen
Interesses zu rücken. Dies zeigt nicht nur das Interesse an dieser Homepage,
sondern dies belegen die steigenden Zahlen begeisterter Besucher in den
Ausstellungen der letzten Jahre und die stetig wachsende Presseresonanz von
"DIE ZEIT", "Süddeutsche Zeitung" und "Frankfurter Allgemeine Zeitung" über
"Der Tagesspiegel" bis hin zum Feuilleton (!) von "BILD Berlin".
Unübertroffen und unvergessen bleibt die Hommage, die Robert Gernhardt, noch
unmittelbar vor seinem Tod, in der Juli Ausgabe von "WELTKUNST" 2006
veröffentlichte: "Frau Lene tanzt mit Bananen. Sechs gute Gründe, den
komischen Künstler Walter Trier zu schätzen und zu lieben".

Harry Rowohlt liest aus "Der lustige Dampfer", Sommer 2009.
Wie
hochaktuell Trier auf dem Buchmarkt anzusiedeln ist, zeigt eine
Neuerscheinung des Cecilie-Dressler-Verlages aus dem Herbst 2009:
"Der lustige Dampfer". Nach gut 60 Jahren fand sich endlich ein Dichter
im passenden Format, der Triers Bilder mit kongenialen Versen versah: Harry
Rowohlt, "der berühmteste deutsche Übersetzer, Erfinder von 'Pooh's corner'
und Vorlesekünstler" (DIE ZEIT, 23.03.05). Angesichts von Triers graphischer
Vorgabe haben sich Autor und Verlag die größte Mühe gegeben ... und das
Resultat gibt ihnen absolut Recht: Das Buch ist (um beim Bilderbuchthema
"Meeresbewohner" zu bleiben) eine echte Perle!
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